Markise oder Markiese?

Markiese oder Markise?

Freizeit, Sonnenschein und Entspannen unter der Markiese. Wer will sich dabei schon an strikte Regeln halten. Sicherlich nicht unter einer Markiese. Wen interessiert da schon die Rechtschreibung? Wir entschuldigen uns bei allen Lehrerinnen und Lehrern, wenn sie davon Schmerzen bekommen und erfreuen uns an der Markiese von Reflexa. Google versteht uns dabei. Probieren Sie es mal aus. Google kennt Markiesen und auch Schalusien.

Wenn man der Suchmaschine glaubt, ist eine Markiese ein Sonnenschutz über Terrasse oder Balkon. Dabei gibt es durchaus unterschiedliche Arten. Die offene Gelenkarm-Markiese, die Kassettenmarkiese und die Halbkassetten Markiese.

Eine Frage des Gewichts

Offene Gelenkarmmarkiese

Kassetten-Markiese

Halbkassettenmarkiese

Die offene Gelenkarmmarkiese ist die einfachste Form. Ist sie eingerollt, sieht man das Tuch auf der Rolle. Manchmal schützt ein kleines Dach aus Alu die Tuch-Rolle gegen Regen und Schnee. Das macht auf jeden Fall Sinn, wenn sie nicht unter einem Vordach hängt. Fährt man diesen Typ aus, merkt man schnell, was der große Vorteil der offenen Markiesen ist: ihr vergleichsweise relativ niedriges Gewicht.

Das Gegenteil ist die Kassetten-Markiese. Im geschlossenen Zustand sieht man einen schön geformten Alukasten an der Wand – gefärbt zum Beispiel in einer der 650 Reflexa Wohnfühlfarben. Fährt man das Tuch aber heraus, bewegt sich der gesamte Kasten mit. Der ist nämlich an der Front der Markise angebracht. Das gesamte Gewicht schwebt also über der Terrasse. Das ist bei korrekter Montage durch einen Fachhandwerker kein Problem. Allerdings ist nicht jede Wand dafür geeignet. Genauso ist nicht jede Baugröße machbar. Aufgrund des hohen Gewichts genau an der Spitze sind Tiefe und Breite stärker begrenzt als ohne Kassette.

Da liegt es natürlich auf der Hand, dass es einen Kompromiss zwischen beiden Formen gibt. Die Halbkassette sieht im geschlossenen Zustand aus wie eine Kassetten-Markise. Fährt man das Tuch aus, fährt nur die Hälfte der Kassette an der Spitze mit heraus. Die hintere Hälfte bleibt an der Wand. Diese Markiese ist der perfekte Kompromiss. Eingefahren ist alles gegen Wind und Wetter geschützt. Ausgefahren ist das Gewicht geringer. Größere Breiten und Tiefen lassen sich montieren.

Markiesen vor dem Fenster

Noch sieht man sie selten. Fenster-Markiesen fahren wie ein Rollladen vor dem Fenster hoch und runter. Sie werden außen angebracht. Und es gibt sie mit verschiedenen Tüchern. Zu haben sind Tücher, bei denen man von innen wie außen Schatten und Schemen erkennt. Ebenso erhältlich sind Tücher, bei denen man von außen kaum was sieht. Von innen aber kann man seinen Nachbarn zuschauen. Und dann sind da noch die Tücher für diese Markiesen, die den Raum komplett dunkel machen. Daher werden diese auch sehr gerne als Ersatz für Rollläden genommen. Sie sehen einfach eleganter aus. Vor allem bei größeren Höhen bzw, Breiten. Und es gibt natürlich viel mehr Farben und Muster. Zudem kann man die gleichen Stoffe am Fenster haben wie z.B. an einem Balkon. Das sieht von außen und innen perfekt aus.

Welchen Typ auch immer man wählt, eines ist ganz klar: Wer eine Markiese hat, kann seine Freizeit genießen.

Q

Und jetzt einmal Hand aufs Herz. Natürlich ist die in diesem Artikel verwendete Schreibweise Markiese FALSCH. Wenn ihr also über diese praktischen Sonnenschutz berichtet wollt, benutzt bitte nicht diese Schreibweise.

R

Die richtige Rechtschreibung für diese Art von Sonnenschutz ist MARKISE. Damit fahrt ihr nicht nur in punkto Rechtschreibung richtig, sondern auch an einem entspannten Sommertag im Schatten auf eurer Terrasse.

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